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Fr

15

Sep

2017

Krimi-Lesung in der Stadtbibliothek Winterthur vom 14. September 2017

Bekannt war der Termin schon seit einiger Zeit. So dachte ich mir jeweils, es ist ja noch lange hin, bis die Lesung stattfindet! Aber wie so oft, beginnt die Zeit auf einmal zu rasen und dieses "es dauert noch eeeewig" ist gefühlt auf einmal am nächsten Tag. So kam's, dass auf einmal die Details für die Lesung besprochen werden mussten. Die Bibliothek wünschte Informationen über den Ablauf, wollte wissen, ob ich einen Beamer brauche, ob ich den eigenen Laptop mitbringe und ob ich ein Headset-Mikrofon oder ein Tischmikrofon benutze. Eigentlich keine abwegigen Fragen, doch da ich mich bisher noch nicht wirklich tiefer mit der Organisation einer Lesung befassen musste, war meine erste Reaktion, als ich das Mail las: Himmel! Ich hab doch keine Ahnung!

Und schon steckte ich inmitten von Abklärungen. Ich kontaktierte meine Geheimwaffe Urs Heinz Aerni. Einmal mehr hüpfte er, als ich ihn rief. Zuerst klärten wir einiges per E-Mail, dann setzten wir uns zusammen - dass das klappte, grenzte an ein Wunder, ist er doch terminlich ziemlich eingespannt und ich wollte vor der Lesung noch husch drei Wochen in die Ferien.

Wir tüftelten einige Ideen aus, befassten uns mit der Frage, wer durch den Abend führen sollte. Ich brauchte einen Moderator, denn Urs war verhindert. Was nun? Da kam mir Helmut Dworschak, Journalist beim Landboten Winterthur, in den Sinn. Er brachte damals, als "Die Farben des Bösen" neu auf dem Markt war, das Porträt über mich in der Zeitung. Das war schon lange her, gesehen hatten wir uns seither nicht mehr, dennoch wagte ich den Versuch, ihn anzusprechen. Fragen kostete ja nichts. Und siehe da, er sagte zu! Das Beste: Er hatte bereits Erfahrung mit solchen Veranstaltungen. Nun hatte ich nebst Urs noch jemanden weiteren, der wusste, was er tat. Das war ein gutes Gefühl! Mit diesem Fundament konnte ich beruhigt in die Ferien verreisen, suchte mir am Strand liegend meine Text-Passagen aus, übte das Lesen während den langen Autofahrten durch die USA, während mein Partner das Steuer übernahm. Was es noch zu regeln gab, regelten wir per E-Mail. Das klappte super, trotz Zeitverschiebung.

Ich bekam auf diese Weise eine Idee davon, wie es sein könnte, Vollzeitautorin zu sein und von überall auf der Welt arbeiten zu können. Und ich kann sagen: Man könnte sich sehr gut daran gewöhnen! :)

Jedenfalls kam bald der Tag der Lesung: Donnerstag, der 14. September 2017. Ich hoffte sehr, dass die Werbemassnahmen fruchteten und sich ein paar Zuhörer zeigen würden. So war es dann auch: 30 bekannte und auch unbekannte Gesichter fanden sich um 19.00 Uhr in der Stadtbibliothek, Saal rot, ein.

Ich reiste mit meiner Mutter und meiner Schwester an. Es lief auf diese Weise immer etwas, so hatte ich kaum Zeit, nervös zu werden - und schwupps - fand ich mich auf der Bühne wieder ...

Nachdem Elias Wolfsberger, der im Namen der Bibliothek alles ganz wunderbar auf die Beine gestellt hatte, vors Publikum getreten war, stellte Helmut mich noch kurz vor, erzählte über seine eigenen Eindrücke über das Buch und übergab mir dann das Zepter. Bevor ich zu lesen begann, bedankte ich mich noch bei allen und stellte kurz die Protagonisten vor, die in den Textpassagen eine Rolle spielten. Dann legte ich los. Rund 20 Minuten las ich dem Publikum vor, ehe ich die Lesung unterbrach und Helmut mich kurz in Form eines Talks interviewte. Dann las ich noch einmal einen Block von 15 Minuten, ehe ich nochmals einige Fragen von Helmut beantworten durfte. Das Publikum hatte sich ebenfalls Fragen überlegen dürfen, die es mir dann am Ende ebenfalls noch stellte. Das Publikum stellte etwas andere Fragen, als ich es mir zu hören gewohnt war, daher war es eine spannende Herausforderung, jene zu beantworten und definitiv wiederholenswert!

Alles in allem dauerte die Veranstaltung etwa eine Stunde und ich glaube, ich darf behaupten, dass es gut lief. Mir hat es auf jeden Fall einen riesen Spass gemacht und Resonanzen waren super.

Anschliessend an die Lesung gab es noch einen Büchertisch, organisiert von der Buchhandlung "Buch am Platz" aus Winterthur, bei dem man meine Bücher erwerben und von mir signieren lassen konnte. Den Abend liess ich zusammen mit den Zuhörern, die noch Lust und Zeit hatten, in einer nahgelegenen Beiz, dem Albani Club Winterthur, bei einem Schlummerbecher ausklingen. 

Auf diesem Weg möchte ich mich noch einmal herzlich bei allen Interessenten und Mitwirkenden bedanken! Es hat unglaublich Spass gemacht und es schreit definitiv nach mehr! :))

Und hier geht's zum Video zur Lesung:

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Fr

21

Apr

2017

Goodie zum Welttag des Buches

Um euch ein bisschen "Gluschtig" zu machen, findet ihr untenstehend den einen winzig kleinen ersten Auszug aus dem neuen Roman, den ich derzeit unter dem Arbeitstitel "Des Mörders Tagebuch" schreibe ... Viel Vergnügen beim Lesen! :)

 

Prolog

Oh mein Gott. Ich bekomme keine Luft. Ich kann nicht atmen. Ich kann nicht atmen!

Wo bin ich? Warum ist es hier so dunkel? Habe ich die Augen überhaupt offen? Ich muss die Augen öffnen. Unbedingt. Aber es geht nicht!

Was ist hier los?

Mein Herz rast. Ich kann die nervösen Schläge von Kopf bis Fuß spüren.

Wenn ich weiter so schnell atme, kollabiere ich.

Komm runter. Alles ist gut. Das ist ein Traum, weiter nichts. Du wirst gleich erwachen. Gemütlich in deinem Bett liegen. Neben dir dieser unglaubliche Typ, der dein Leben innert Kürze aus den Angeln gehoben hat. Oder du bist sonst wo eingeschlafen. Am Küchentisch? Brütend über einem Rezept?

Okay, über Banales nachdenken hilft. Das Bedürfnis zu Japsen, flacht ab. Gut so.

Weiter darüber nachdenken, wo du eingeschlafen sein könntest, was dir einen solch verängstigenden Traum bescheren könnte  - der so real ist, als wär‘s überhaupt kein Traum.

Falscher Gedanke. Die Panik kocht wieder hoch. Mehr Luft! Bitte! Ich ersticke!

Ich will den Mund aufreißen, um einzusaugen, was da ist. Aber ich kann nicht.

Warum kann ich meinen Mund nicht öffnen?

Danach tasten, taste nach deinem Mund. Hebe die Finger! Es geht nicht. Nichts gehorcht mir. Ich denke, aber ich reagiere nicht. Was ist das für ein kranker Streich, den mir meine Sinne spielen?

Plötzlich zucken meine Augenlider. Ich habe mich erschreckt. Aber worüber? Ich lausche. Nichts. Doch. Ein Schaben? Nein. Das bilde ich mir ein.

Beweg dich! Verdammt nochmal, beweg dich! Taste die Umgebung ab! Liegst du?

Ja. Ich liege.

Dann steh auf!

Geht nicht.

Meine Wange wird nass. Eine feuchte Spur. Wasser. Woher?

Von mir. Ich weine. Das sind meine Tränen. Sie laufen runter.

Also liege ich doch nicht. Ich stehe. Wie das?

Gott, es soll aufhören! Ich schreie, bis mir die Lunge brennt. Aber es kommt kein Ton heraus. Nur ein schrilles Quietschen dringt irgendwie aus meiner Kehle.

Schnaubend ringe ich nach Atem. Mir wird ganz komisch, irgendwie schwindlig. Meine Gedanken verblassen, mein Bewusstsein mit Ihnen. Ich kann es spüren. Und mit dem letzten Hauch eines wachen Moments flackern Bilder vor meinem inneren Auge auf.

Ein dunkler Umriss, der sich aus den Schatten löst und sich auf mich stürzt. Ein Stuhl, auf dem ich sitze. Ein Messer, das meine Haut aufschneidet. Vom Knöchel bis zum Knie.

Es sieht zumindest aus, wie mein Bein. Es fühlt sich aber nicht so an.

Schlanke Finger arbeiten flink mit scharfem Werkzeug. Es gleitet geradezu durch das Gewebe.

Mein Gewebe.

Ich bin nur ein Stück Speck, dem die Schwarte vom saftigen Fleisch gelöst wird, und das Fleisch vom Knochen ...

Ich fühle nichts. Aber ich kann hören. Eine Stimme. Ein einlullendes Singsang, das jeden Schritt erklärt. Und eine Melodie. Eine wundervolle klassische Komposition. Ich kenne sie. Ich durfte ihr schon einmal lauschen. Aber wo war das noch gleich?

Eine Antwort ist mir nicht vergönnt. Ich verliere die Bilder, sie versinken in alles umhüllende Dunkelheit …

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Fr

21

Apr

2017

Topkrimi

Heute habe ich ein altbekanntes Interview auf der Facebook-Seite von Topkrimi.com entdeckt ... Aber seht selbst! Hier der Link:

Topkrimi

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Di

04

Apr

2017

Interview auf mordsbuch.net

Bianca von mordsbuch.net schickte mir kürzlich eine Interview-Anfrage, die ich natürlich gerne angenommen habe. Sie ist Bloggerin und ich finde, sie macht ihre Sache super. Es lohnt sich, ihre Homepage mordsbuch.net zu durchforsten, vor allem auch, wenn ich auf der Suche nach neuem Lesestoff seid. Am Donnerstagabend gibt's dann auch noch einen Wettbewerb, bei dem ihr ein signiertes Exemplar von "Spieglein, Spieglein" gewinnen könnt. Das Interview findet ihr in voller Länge auf mordsbuch.net. Reinklicken lohnt sich! :)

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Di

21

Feb

2017

Interview auf Kriminetz.de

Am 18. Februar 2017 hat Urs Heinz Aerni ein Interview auf Kriminetz.de wiederbelebt, das wir anlässlich der Erscheinung des Romans "Unscheinbar" geführt hatten. Inzwischen habe ich Berlin besucht und sehe meine damalige Aussage über die Stadt durchaus bestätigt. Zum Interview geht's hier lang: http://www.kriminetz.de

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AGENDA

17.11.2017, 20.00 Uhr, Krimi-Lesung in der Bibliothek Lenzerheide

BESTELLUNGEN

Bestellen über den Webshop www.anjaberger.com/shop/ 

oder downloaden bei iBooks, cede.ch, thalia, amazon, etc.

DANKE...!

...etwas, das immer sichtbar sein sollte. Ein herzliches Danke an alle Leser! Das macht Mut noch viiiiele Seiten zu tippen und am Ball zu bleiben! :-)

NEWS

Medienpräsenz:

04.04.17 - Interview auf mordsbuch.net

20.04.17 - Interview von mordsbuch.net auf der Facebook-Seite von topkrimi